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Neues Leben, kleine Fortschritte und ein Blick zurück ♥️

Autorenbild: Simone Maurer
Simone Maurer
7. Okt.
2 Min. Lesezeit

Hinter uns liegt wieder eine ereignisreiche Woche auf dem Lebenshof Sinulay.


Ganz besonders freuen wir uns darüber, dass wir 40 Hennen aus der Region Luzern retten konnten. Das Schönste daran: Kein einziges Huhn musste getötet werden, für alle konnte rechtzeitig ein Platz gefunden werden.


Diese Woche durften wir ausserdem nochmals auf eine unserer grössten Rettungsaktionen dieses Jahres zurückblicken: TeleZüri strahlte in der Sendung «+41» einen Beitrag über unsere grosse Hühnerrettung vom vergangenen Juli aus. Damals konnten wir gemeinsam rund 700 Hennen retten und in ein neues Leben begleiten. Es berührt uns sehr, dass ihre Geschichten auch Monate später noch Aufmerksamkeit bekommen und damit vielleicht noch mehr Menschen zum Nachdenken über das Leben hinter den Eiern anregen.


Und auch im Radio durften wir Einblicke in unseren Lebenshof-Alltag geben: Seit dieser Woche bin ich jeweils morgens um ca. 7.40 Uhr live bei Radio 1 in der Sendung «Morgenmensch» zu hören. Eine ganz neue und spannende Erfahrung und eine weitere schöne Möglichkeit, den Lebenshof und seine Bewohner ein Stück weit nach draussen zu tragen. Radio1 | Podcast


Auch ein Tierarztbesuch mit Happy, Faye und Fenja stand diese Woche auf dem Programm. Wir wollten bei allen drei einige Dinge abklären lassen und sind erleichtert, dass soweit alles gut aussieht. Einzig bei Fenja steht im November noch eine Zahnsanierung an.


Gleichzeitig bereiten wir uns bereits auf neue Lebenshof-Mitbewohner vor. Demnächst wird eine Gruppe Meerschweinchen von einem anderen Lebenshof bei uns einziehen. Momentan sind wir fleissig am Vorbereiten, damit bei ihrer Ankunft alles bereit ist und sie sich bei uns schnell zuhause fühlen können.


Auch von Navari gibt es vorsichtig positive Nachrichten. Bei ihm besteht der Verdacht auf E. cuniculi, einen Parasiten, der unter anderem neurologische Symptome und eine starke Kopfschiefhaltung verursachen kann. Es geht ihm inzwischen ein kleines bisschen besser. Wir sind optimistisch und hoffen sehr, dass sich auch die Schiefhaltung seines Kopfes noch weiter zurückbildet und er bald wieder möglichst unbeschwert leben kann.


Unsere Lena und Nyla werden weiterhin physiotherapeutisch begleitet. Bei beiden braucht es Zeit, Geduld und viele kleine Schritte. Umso mehr freuen wir uns über jeden Fortschritt.


Und zwischen all den besonderen Ereignissen läuft natürlich auch der ganz normale Lebenshof-Alltag weiter: Tiere versorgen, Medikamente geben, Gehege pflegen, organisieren, vorbereiten und zwischendurch ganz bewusst die schönen kleinen Momente mit unseren tierischen Bewohnern geniessen.


Danke, dass ihr unsere Arbeit verfolgt, mittragt und unseren Tieren immer wieder zeigt, wie viele Menschen hinter ihnen stehen. ♥️



Faye auf ihrem Lieblingsplatz auf dem Sofa
Faye auf ihrem Lieblingsplatz auf dem Sofa


 
 
 

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